Mikrofon auf einem Tisch vor einer Veranstaltung

Ein Probeinterview ist kein Schauspielunterricht. Es ist eine Probe darauf, ob Ihre Antworten einer Rückfrage standhalten — und ob Sie unter Druck in Werbesprache fallen.

Typische Stolperstellen

Viele Sprecherinnen wiederholen den Markenclaim, wenn sie unsicher sind. Andere nennen Zahlen, die noch nicht freigegeben sind. Beides lässt sich im Probeinterview sichtbar machen. Wir stellen absichtlich unbequeme Fragen: zu Konkurrenz, zu gescheiterten Projekten, zu Finanzierungslücken.

Was wir notieren

Nicht jedes Wort. Wir markieren Formulierungen, die gestrichen oder ersetzt werden sollten, und halten drei Kernbotschaften fest, die Sie auch dann noch greifen können, wenn das Gespräch abschweift. Eine Sperrliste — Themen, die Sie nicht kommentieren — gehört dazu.

Nach dem Termin

Kurz nachbereiten: Was wurde gefragt, was wurde zugesagt, welche Zahl muss nachgeliefert werden? Diese Notiz spart bei der nächsten Anfrage Stunden.

← Alle Beiträge