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Wann eine Unternehmensgeschichte keine Meldung ist
Nicht jeder Meilenstein ist eine Nachricht. Ein neuer Slogan, ein internes Team-Event oder die dritte Version derselben Broschüre tragen selten in einer Redaktion.
Drei Fragen vor dem Versand
Erstens: Was ist heute anders als gestern — für Kundinnen, Mitarbeitende oder den Standort? Zweitens: Welche unabhängige Quelle bestätigt die Aussage? Drittens: Würde eine Redaktion den Text bringen, wenn Ihr Unternehmensname durch einen anderen ersetzt würde? Scheitert eine der Fragen, lohnt oft eher eine interne Kommunikation oder ein längeres Portrait statt einer Pressemitteilung.
Die ehrliche Absage
Wir sagen Mandanten regelmäßig, dass wir eine Meldung nicht empfehlen. Das kostet kurzfristig keinen Auftrag — langfristig schützt es die Glaubwürdigkeit bei den Medien, mit denen wir arbeiten. Manchmal wird aus dem Material später eine Unternehmensgeschichte; manchmal bleibt es bei einem Newsletter.
Alternative Formate
Hintergrundgespräch, Gastbeitrag mit klarer Expertise, oder ein Update an bestehende Kontakte ohne „Neuigkeit!“-Ton. PR heißt auch, den richtigen Kanal zu wählen — nicht jeden Kanal zu bespielen.